Nick (Segellehrer)

Durch mein Elternhaus bin ich seit frühester Kindheit mit dem Urnersee verbunden, sei es als Kanute, Bootsfahrer oder seit 2003 als Segler. Die Faszination, nur durch Wind ein Boot zu steuern, die Kraft des Windes zu bändigen und zu kontrollieren, die Ruhe auf dem See zu geniessen und die wunderbare Natur des Urnersees zu entdecken, zieht mich jedes Mal von neuem in seinen Bann.
Als Dipl. Innendekorateur – Sattler, Lehrmeister und Fachlehrer an den Gewerbeschulen, weiss ich, wie ich mein Wissen anderen Menschen zielorientiert weitergeben kann. Dies will ich auch mit der Faszination des Segelns vermitteln. Mit Freude und Begeisterung will ich Euch den Segelsport auf einem der interessantesten und anspruchsvollsten Seen der Alpen näher- und beibringen. Das Ziel einer erfolgreichen Prüfung bleibt dabei stets im Fokus.

Rebekka (Smutje)

Durch meinen Mann lernte ich (als Landratte) den Urnersee mit seiner faszinierenden Landschaft und der geballten Kraft zu schätzen und lieben. Als begeisterte Hobbyköchin war für mich klar, dass bei der Restauration unseres Bootes eine vernünftige Bordküche nicht fehlen durfte.

Dank meiner Erfahrung als Produzentin von Bolzbach Spezialitäten und langjährige Marktfahrerin, freut es mich, Euch auf Schnupperfahrten mit hausgemachten Köstlichkeiten zu bedienen und zu stärken. Es ist für mich selbstverständlich, dass ich für Euren Apéro vorwiegend saisonale und regionale Produkte verwende.


 

Das Schulboot  /  Königskreuzer P28
Die Verbindung von Funktionalität und Ästhetik

536 STÜCK IN 19 JAHREN
Die P28, entworfen von Harry Hallberg, wurde 19 Jahre lang, 1955 bis 1973 bis zur Baunummer 536 gebaut. Das ist die längste Modelllaufzeit in der Werftgeschichte. Die P28 wurde in vielen verschiedenen Versionen gebaut. Anfänglich waren Rumpf und Aufbau aus Mahagoni und sie hatte ein Partial Rigg. Ende der Fünfziger bekam sie ein Topp Rigg und die länglichen Fenster im Aufbau wurden durch jeweils zwei Bullaugen ersetzt. 1963 wurde sie als eine der ersten Yachten überhaupt aus dem revolutionären glasfaserverstärkten Kunststoff GfK hergestellt. Gleichzeitig wurden die Rümpfe auch etwas breiter. Zwischen 1963 und 1966 wurden Holz- und GfK-Rümpfe parallel gebaut, je nach Wunsch.
In den Jahren 2008 bis 2009 habe ich mein Boot mit Freunden in über 2000 Arbeitsstunden liebevoll restauriert. Als Innendekorateur ist es mir wichtig, dass mein Boot nicht nur funktional ist, sondern dem Betrachter und Segler auch optisch Freude bereitet.

HEUTE IST DIE P28 EINE IKONE
1972 bekam die P28 ein Negativheck, was sie etwas länger machte. 9,04 m (29' 8'') statt 8,61m (28' 3''). Gleichzeitig wurde das Teakdeck Standard und auch die Fussreeling wurde in Teak anstatt in Mahagoni gefertigt. Die grössten Märkte für die P28 waren Schweden und die USA. Fast alle der ersten 100 Boote wurden in die USA verkauft. Die P28 war der Grundstein und der Stolz des schwedischen Yachtbaus.

MOVIE STAR
In dem 1973 gedrehten Film „The way we were“ spielte auch die P28, neben Barbra Streisand und Robert Redford, eine Rolle. Der Film spielt in der Zeit zwischen 1930 und 1950. So war die P28 auch im Film schon ihrer Zeit voraus.

REGATTAERFOLG FÜR EINE P28 AUS DEN 1960ern
Die klassische P28 ”Orion”, gebaut Mitte der 60er Jahre, hat 2018 die prestigeträchtige Regatta ”Regatta Illes Balears Classics” in Palma zum zweiten Mal in Folge in der Klasse ”IR Classics” gewonnen.

Technische Daten Königskreuzer P28
Jahrgang    1967
Designer    Harry Hallberg
Rumpflänge    8.61 m / 28’ 3’’
Wasserlinie    6.55 m
Breite    2.35
Tiefgang, unbeladen     1.28 m
Verdrängung, Leergewicht    3.1 Tonnen
Kielgewicht    1.3 Tonnen
Segelfläche mit Kreuzfock    34.5 m2
Motor    Volvo Penta MD2, Diesel
Leistung    15 PS  (für Schulzwecke leichter Elektroantrieb vorhanden- keine Motorbootsprüfung nötig)